Zweck der Untersuchung

Lungenembolien sind relativ häufig und unbehandelt lebensbedrohlich. Der raschen und sicheren Diagnostik kommt deshalb eine wichtige Bedeutung zu. Die Lungenszintigraphie hat sich in der Diagnostik der Lungenembolie sehr bewährt und hat hier einen hohen Stellenwert. Für Notfälle werden rasche Termine ohne Wartezeit vergeben.

Untersuchungsprinzip

Zum Nachweis oder Ausschluß einer Lungenembolie ist eine Untersuchung der Durchblutung und der Belüftung der Lunge notwendig. Typisch für eine akute Lungenembolie ist ein Durchblutungsdefekt bei erhaltener Belüftung in diesem Segment.

Untersuchungsablauf

Zunächst wird die Belüftung der Lunge untersucht. Nach dem Einatmen von schwach radioaktiven, verdampften Kohlepartikel erfolgen Aufnahmen der Lunge in mehreren Ebenen.

Unmittelbar danach wird die Durchblutungsmessung angeschlossen. Dazu wird eine schwach radioaktive Substanz in die Armvene injiziert. Die Aufnahmen werden wieder in mehreren Ebenen angefertigt. Für die 3-D-Darstellung der Lungendurchblutung ist zusätzlich noch eine sogenannte SPECT-Aufnahme vorgesehen. Dazu rotiert die Kamera um den Patienten.

Was ist zu beachten?

Wie für jede Untersuchung in der Nuklearmedizin ist ein Überweisungsschein erforderlich.